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Altkleider und was wird damit gemacht




Wohin mit den Altkleidern?


Hin und wieder ist es an der Zeit, seinen Kleiderschrank auszumisten. Doch wohin mit Altkleider? In fast jeder Stadt stehen Altkleidercontainer. Neben einigen Privatunternehmen sammelt auch das "Deutsche Rote Kreuz". Das "DRK" besitzt 25000 Container. Wo solche Container stehen, kann man über das Kreisamt seiner Stadt erfragen. Ein paar Mal im Jahr werden auch Straßensammlungen durchgeführt. In Briefkästen werden kleine Zettel verteilt, die man auf dein Sack mit den Spenden klebt und diesen an den Straßenrand stellt. Die Abholzeiten sind auf dem Zettel vermerkt. Man kann seine Spenden aber auch in Kleiderkammern oder Kleiderläden abgeben, wovon allein vom "DRK" 700 existieren. Auch die Geschäftsstelle des "DRK" nimmt gebrauchte Kleidung an. Die Stadt Saarbrücken entwickelte im Jahr 2013 ein neues Modell der Altkleidersammlung. Es können alle acht Wochen gebrauchte Kleider über die blaue Tonne entsorgt werden.


Altkleidercontainer auf dem Recyclinghof


Auch in dem Depotcontainer vom Recyclinghof können Altkleider entsorgt werden. Der Recyclinghof nimmt auch direkt größere Mengen an gebrauchter Kleidung an.



Was passiert mit den gesammelten Textilien?


Die Altkleider werden zuerst sortiert. Verwertbare Textilien kommen in die Sozialstationen oder Kleiderläden, wo sie verkauft werden, oder umsonst an bedürftige Menschen verteilt werden. Überschüsse werden an ein Verwertunternehmen verkauft. Dabei werden komplette Container mit unsortierte Kleidung abgegeben. Kleidung die nicht mehr getragen werden kann, wird zum Putzlappen oder Dämmstoff verarbeitet. Circa 95000 Container werden jährlich vom "DRK" gesammelt. Etwa fünfzig Prozent der Spenden sind noch verwertbar und können noch getragen werden. Damit können rund 1,2 Millionen Menschen in Deutschland versorgt werden. Auch betroffene Menschen durch Hauseinstürzen und Überschwemmungen werden mit den gesammelten Spenden versorgt. Ebenso werden auch Menschen in Flüchtlingslagern gebrauchte Kleidung angeboten. Verwertungsunternehmen exportieren Spenden nach Afrika, in den Nahen Osten und nach Asien, außerdem noch nach Ost- und Westeuropa. Spenden noch weiter zu verschicken ist aus logistischen und finanziellen Gründen nicht sinnvoll. Der Erlös aus den Verkäufen fließt in soziale Projekte ein.



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