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Informationen zum Altpapier

Altpapier

Wenn man liest, dass weltweit jeder zweite gefällte Baum zu Papier für unterschiedliche Endprodukte verarbeitet wird, kann man mindestens ins Grübeln kommen. Pro Kopf und Jahr werden in Deutschland 250 kg Papier "genutzt" und daraus entstehen letztendlich 23 Millionen Tonnen Papier, Karton und Pappe in Altpapierform. Nach den USA sowie China und Japan steht Deutschland im Papierverbrauch an vierter Stelle. Damit ist der Kampf um die Ware Altpapier zu verstehen. Denn letztendlich bringen Altpapier und Altpappe einen nicht unerheblichen Verkaufserlös. Zu beachten ist allerdings, dass die Preise am Weltmarkt starken Schwankungen je nach Angebot und Nachfrage unterliegen und auch von den Nachfragewerten im Im- und Export abhängig sind.

Allerdings werden auch 68 % aus Altpapier bereits hergestellt. Damit ist Deutschland Spitzenreiter im Papierrecycling. Aus Recyclingpapier hergestellt werden Zeitungen und Zeitschriften sowie Druckerpapier, Verpackungen und Toilettenpapier und vieles mehr.


Das Recyclingprozedere

Am Besten wird Altpapier sortenrein, also ohne Beimischung anderer Abfallstoffe, verwertet. Die Aufbereitung der Abfallstoffe erfolgt mit Methoden, die den Abfallstoff so aufbereiten, dass er wiederverwertbar wird. Bei der Aufbereitung für Zeitungspapier wird darauf geachtet, dass nur nicht flächig bedrucktes Papier in den Recyclingprozess kommt. Geeignet sind nur helle Papiere. Das heißt, dass braune Verpackungskartons und auch Poster anderwertig verarbeitet werden.

Dieser Aussortierung schließt sich ein "Vorwaschgang" an. Dafür wird das Altpapier zerkleinert und mit großen Mengen an Wasser vermischt und wieder neu sortiert. So wird nicht verwertbarer "Beimüll" entfernt.

Der dünnflüssige Brei(99 % Wasser) wird als "Deinking-Maschine" bezeichnet. Zu Deutsch heißt das "Enttinten". Für diesen Prozess wird eine Waschmittel ähnliche Lösung zugegeben, mit der die Farbe herausgelöst wird. Dadurch werden die Zeitungsschnipsel zu Fasern, die lose in großen Behältern schwimmen, wo sie mit Luft durchströmt werden.

Im Ergebnis lösen sich in diesem Prozess die Mini-Farbpartickel von den Papierfasern, heften sich dann an die Luftbläschen und treiben zuletzt an die Oberfläche. Dort können sie dann abgefischt werden. Das Ergebnis ist ein sauberes und helles Papier. Das neue Papier muss jetzt noch trocknen und zuletzt geglättet werden. Dann ist es bereit für den neuen Einsatz in der Druckmaschine.


Anmerkung:

Als Recyclingpapier darf in Deutschland auch nur jenes Papierprodukt bezeichnet werden, das zu 100 % aus Altpapier hergestellt wurde.


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